Konzeption

Am Samstag, den 13.09.2014 haben alle Teilnehmer_innen des Forschungskolloquium Loccum #11 ein „Positionspapier“ verabschiedet. Darin sind die Grundsätze des Forschungskolloquiums festgehalten. Jedes Jahr kann dieses Papier im Plenum diskutiert und verändert werden.

 

Positionspapier des Kunstpädagogischen Forschungskolloquiums Loccum

Grundgedanke

Loccum ist eine autonome institutions- und betreuungsunabhängige Plattform für Nachwuchswissenschaftler_innen.

Loccum ist ein Schutzraum für Gedanken und diejenigen, die sie formulieren und zur Diskussion stellen. Es kann/ soll ausdrücklich auch Brüchiges, Fragliches thematisiert werden.

 

Der Ort als Konstante

Der Ort Loccum fungiert als Konstante zwischen den Koordinaten, die wechseln. (Thema, Teilnehmer_innen, Leitungsteam wechseln jährlich)

Die Akademie Loccum ist ein „neutraler“ Ort, kein Unistandort. Loccum liegt abgeschieden. Alle machen sich von ihren jeweiligen Standorten aus auf, begeben sich aus ihrem Kontext heraus nach Loccum, zum gemeinsamen Denken, in eine Art Klausur.

Loccum hat eine kunstpädagogische Tradition.

 

Teilnahme

In Loccum stellen Nachwuchswissenschaftler_innen Fragmente aus ihrer Arbeit vor und zur Diskussion.

Loccum richtet sich explizit an den wissenschaftlichen Nachwuchs in der Qualifikationsphase d.h. Promovierende und ggf. Post-Docs. Die Entscheidung über die Teilnahme liegt im Einzelfall beim Leitungsteam.

Es können Referentinnen und Referenten eingeladen werden. Es ist dann wünschenswert, dass er/sie zu den Vorträgen anwesend ist (wenn das finanziell möglich ist).

Um einen kontinuierlichen Austausch zu gewährleisten, sind alle Teilnehmenden die ganze Kolloquiumsdauer anwesend.

 

Inhalt & Thema

Die Beiträge der Teilnehmenden können sowohl forschungsmethodische als auch inhaltlich-theoretische Fragestellungen umfassen.

Die Beiträge werden in jedem Jahr von einem anderen Thema gerahmt.

Das Thema wird durch ein Leitungsteam gesetzt, Themenwünsche aus dem Vorjahr können ggf. Berücksichtigung finden.

Das Leitungsteam entscheidet über das Gesamtformat des Kolloquiums (wie viele Anteile Vortrag, Praxis, andere Formate). Kontinuierlicher Bestandteil des Kolloquiums ist ein Meta-Slot.

 

Leitungsteam

Das Leitungsteam setzt sich aus Nachwuchswissenschaftler_innen zusammen, die selbst mind. 1x am Forschungskolloquium Loccum teilgenommen haben.

Das Leitungsteam setzt sich aus Vertreter_innen unterschiedlicher Standorte zusammen. Wünschenswert ist dabei eine Heterogenität der wissenschaftlichen Perspektiven.

Das Leitungsteam besteht aus mindestens 3 Personen.

Zwischen dem neuen und alten Leitungsteam findet, wenn möglich, ein Übergabetreffen statt.

Das neue Leitungsteam wird im Vorjahr von der Gesamtgruppe gewählt. Das Leitungsteam setzt sich aus den 3 Personen mit Stimmenmehrheit zusammen und kann je nach Bedarf vergrößert werden.

 

Auswahl der Beiträge

Das Leitungsteam ist verantwortlich für die rechtzeitige Verbreitung des Calls in der wissenschaftlichen Community der Kunstpädagogik und Ästhetischen Bildung.

Die Beiträge können, müssen sich aber nicht explizit auf das Thema beziehen.

Loccum ist das einzige betreuungsunabhängige Kolloquium innerhalb der Kunstpädagogik. Bei der Auswahl der Beiträge ist daher eine methodologische und inhaltliche Breite einer Engführung vorzuziehen.

 

Öffentlichkeitsarbeit

Transparenz und Schutzraum

Die ersten Einreichungen sind ausschließlich für den internen Gebrauch der Teilnehmer_innen vorgesehen, um tatsächlich einen Schutzraum für die Thematisierung von Fraglichem zu

gewährleisten. Alle Teilnehmer_innen verpflichten sich, diese Privatsphäre einzuhalten.

Alle weitergehenden Veröffentlichungen (Bilder und Texte) dürfen nur in Absprache mit den Verfasser_innen vorgenommen werden.

Vernetzung und Finanzen

Eine Vernetzung mit anderen kunstpädagogischen Institutionen in Anerkennung der Autonomie des Forschungskolloquiums kann angestrebt werden.

 

Ansprechpartner_innen

Das vorherige Leitungsteam erklärt sich bereit, für das neue Team als Ansprechpartner zur Verfügung zu stehen.

 

Positionspapier, Änderungen

Die Grundsätze des Positionspapiers können nur in einer jährlichen Abstimmung in Loccum selbst und durch eine Mehrheitsentscheidung verändert werden.

Es gibt jedes Jahr einen „Meta-Loccum-Slot“, in dem Ergänzungen, Abstimmungen, Neuüberlegungen verhandelt werden können.

Problematische Entwicklungen sind Thema des „Loccum Meta-Blogs“ im Folgejahr.

 

Bei Fragen und Anregungen gerne melden: loccum2014@gmx.de

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